Zeiterfassung für ambulante Pflegedienste — digital, mobil, gesetzeskonform
Ambulante Pflege braucht mobile Zeiterfassung: Schichtdienst, Touren, Pausen — alles dokumentiert. So erfüllen Pflegedienste die Pflicht ab 9,90 €/Monat.
Das Wichtigste auf einen Blick
- •Ambulante Pflegedienste müssen Arbeitszeiten elektronisch erfassen (BAG-Urteil 2022)
- •Schichtdienst, geteilte Dienste und Touren brauchen flexible Zeiterfassung
- •Pausendokumentation nach ArbZG ist in der Pflege besonders wichtig
- •Pflegekräfte stempeln direkt beim Patienten per Smartphone — keine App nötig
- •9,90 €/Monat pauschal pro Standort, egal wie viele Pflegekräfte
Warum ambulante Pflegedienste besondere Anforderungen haben
Ambulante Pflegedienste arbeiten unter Bedingungen, die klassische Zeiterfassungslösungen an ihre Grenzen bringen. Die Pflegekräfte sind nicht an einem festen Arbeitsplatz — sie fahren von Patient zu Patient, arbeiten in Privatwohnungen und sind ständig unterwegs.
- Wechselnde Einsatzorte: Patienten zuhause, kein fester Arbeitsplatz
- Geteilte Dienste: Frühdienst + Spätdienst am selben Tag mit langer Pause dazwischen
- Hohe Fluktuation: Minijob-Kräfte, Vertretungen, Aushilfen
- Dokumentationspflicht: Gegenüber Kostenträgern müssen Zeiten sauber nachgewiesen werden
Gesetzliche Pflichten — BAG-Urteil und ArbZG
Mit dem Beschluss vom 13.09.2022 (Az. 1 ABR 22/21) hat das Bundesarbeitsgericht entschieden: Arbeitgeber müssen ein System zur elektronischen Arbeitszeiterfassung einführen. Das gilt auch für kleine ambulante Pflegedienste.
ArbZG §4 regelt Ruhepausen — besonders relevant bei langen Pflegeschichten. Ab 6 Stunden sind 30 Minuten Pause Pflicht, ab 9 Stunden 45 Minuten.
ArbZG §5 schreibt eine Ruhezeit von 11 Stunden zwischen zwei Schichten vor. Für die Pflege gibt es eine Sonderregelung: Die Ruhezeit kann auf 10 Stunden verkürzt werden.
In der Pflege gilt nach §5 Abs. 2 ArbZG eine verkürzte Ruhezeit von 10 Stunden — aber nur bei Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung.
Mobile Zeiterfassung — direkt beim Patienten stempeln
Mit LogClock stempeln Pflegekräfte direkt beim Patienten. Kein Terminal, keine App-Installation — nur ein Smartphone mit Browser.
- Pflegekraft öffnet logclock.app auf dem Smartphone
- Einstempeln beim Eintreffen beim Patienten, Ausstempeln beim Verlassen
- Arbeitsbereiche zuordnen: Touren, Stationen, Tagespflege, Verwaltung
- Offline-fähig — auch im Keller oder in ländlichen Gebieten ohne Empfang
Mehr Details finden Sie auf unserer Seite Zeiterfassung für die Pflege.
Pausen in der Pflege — warum Dokumentation schützt
Pausen werden in der ambulanten Pflege oft vergessen oder verschoben. Der nächste Patient wartet, die Tour ist eng getaktet. Doch das ändert nichts an der gesetzlichen Pflicht.
- ArbZG §4: Ab 6 Stunden = 30 Minuten Pause, ab 9 Stunden = 45 Minuten Pause
- LogClock warnt automatisch, wenn Pausen fehlen oder zu kurz sind
- Der Arbeitgeber haftet bei Verstößen — Bußgelder bis 15.000 €
Ausführliche Informationen zu Pausenregelungen finden Sie in unserem Beitrag Pausenregelungen nach ArbZG.
Abrechnung und Export für Kostenträger
Ambulante Pflegedienste müssen Arbeitszeiten nicht nur für die Lohnabrechnung dokumentieren, sondern auch gegenüber Kostenträgern (Krankenkassen, Pflegekassen) nachweisen.
- CSV-Export nach Mitarbeiter und Zeitraum
- Lexware lohn+gehalt Import für die Lohnbuchhaltung
- Saubere Dokumentation für die Kassenabrechnung
- Zeiten pro Tour oder Station zuordnbar über Arbeitsbereiche
Kosten — pauschal statt pro Kopf
LogClock kostet 9,90 €/Monat pauschal pro Standort — egal wie viele Pflegekräfte im Team sind.
Beispielrechnung: 15 Pflegekräfte bei einem Per-Seat-Modell (3 €/Person) = 45 €/Monat. Bei LogClock: 9,90 €/Monat — eine Ersparnis von über 75 %.
Schwankende Teamgrößen durch Vertretungen und Aushilfen sind kein Problem — die Pauschale deckt alles ab. Mehr Informationen für Minijob-Pflegekräfte finden Sie auf unserer Seite Minijob-Zeiterfassung.
Fazit
Ambulante Pflege braucht eine mobile, flexible Zeiterfassung, die mit wechselnden Einsatzorten, geteilten Diensten und schwankenden Teamgrößen umgehen kann.
Das BAG-Urteil und das ArbZG erfordern elektronische Dokumentation — inklusive Pausen und Ruhezeiten. Der Pauschalpreis von 9,90 €/Monat macht LogClock besonders attraktiv für Pflegedienste mit vielen Mitarbeitern.
LogClock: 14 Tage kostenlos testen, in 2 Minuten eingerichtet. Ihre Pflegekräfte stempeln per Smartphone — direkt beim Patienten.
Quellen
- BAG Beschluss 1 ABR 22/21 (bundesarbeitsgericht.de)
- ArbZG §4 — Ruhepausen (gesetze-im-internet.de)
- ArbZG §5 — Ruhezeit (gesetze-im-internet.de)
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem konkreten Fall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Ihre zuständige Kammer.
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Häufig gestellte Fragen
Ja. Das BAG hat 2022 entschieden, dass alle Arbeitgeber ein System zur elektronischen Arbeitszeiterfassung einführen müssen. Das gilt auch für kleine ambulante Pflegedienste. LogClock erfüllt diese Anforderung als browserbasierte Lösung ohne Installation.
Bei geteilten Diensten (z.B. Frühdienst 6-12 Uhr und Spätdienst 16-20 Uhr) werden einfach zwei separate Schichten erfasst. Die Pflegekraft stempelt sich morgens ein und aus, nachmittags erneut. LogClock berechnet die Gesamtarbeitszeit automatisch.
Ja. LogClock funktioniert auch offline. Die Stempelung wird lokal gespeichert und automatisch synchronisiert, sobald wieder eine Verbindung besteht. Ideal für ländliche Gebiete oder Kellergeschosse.
LogClock kostet 9,90 €/Monat pauschal pro Standort — egal ob 5 oder 25 Pflegekräfte. Bei Anbietern mit Pro-Kopf-Abrechnung zahlen Pflegedienste mit 15 Mitarbeitern schnell 45 €/Monat oder mehr.
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